Digitalisierung – Nice to have oder überlebenswichtig?

digitalisierung

Hinter dem Begriff „Digitalisierung“ steckt viel mehr als nur das Entwickeln aktueller Software oder neuer Applikationen. Es ist vielmehr ein Gradmesser, wie wichtig Innovationen im Unternehmen sind und wie schnell ein Unternehmen auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren kann.

Jedes Unternehmen sollten permanente Innovation nicht nur als Worthülse auf der Webseite stehen haben, sondern als ständige Aufgabe wahrnehmen. Wir erinnern uns an den ehemaligen Marktführer Nokia, der den damaligen neuen Wettbewerber Apple mit seinem innovativen iPhone regelrecht verspottet hatte. Die Gefahr durch die neue Technologie wurde komplett unterschätzt und Nokia bezahlte den Fehler mit seiner Existenz und hat nicht überlebt.

Die Ausgangslage – entspannt oder erzwungen

Es gibt zwei Situationen, in denen neue Ideen geboren werden.

Die erste ist gekennzeichnet durch eine freie Umgebung und eine kreative Geisteshaltung. Hier kommen brillante Ideen zum Vorschein, die ohne Stress und ohne Druck entstehen und zu einem erfolgreichen Unternehmen beitragen. Diese Ergebnisse werden als Innovationen bezeichnet.

Und dann gibt es noch die unangenehme Situation, wenn von außen Druck auf das Unternehmen ausgeübt wird und die Verantwortlichen nun handeln müssen. Das kann ein Wettbewerber sein, der einen besseren Service bietet, schneller liefert oder aufgrund geringerer Kosten seine Produkte günstiger anbieten kann. In diesem Fall spricht man von einem „Wandel“, indem sich das Unternehmen befindet. Dieser Wandel ist hingegen reaktiv und wird durch Druck von außen erzwungen.

„Innovation ist wie Wollen, Wandel ist wie Müssen.“

Beim Begriff „Wandel“ sollte man also hellhörig werden. Unternehmen im Wandel laufen Gefahr, beim halb gelähmten Durchwursteln unter die Räder zu kommen.

Die digitale Aufholjagd

In vielen Branchen ist der Grad der Digitalisierung bereits so hoch, dass man als teilnehmendes Unternehmen zumindest den Digitalisierungsgrad der Konkurrenz erreichen muss. Wenn man sich einige Jahre auf seine Lorbeeren ausgeruht hat, schaut man plötzlich auf unbekannte Mitbewerber, die attraktive digitale Websysteme und Applikationen anbieten. Das wird oft zu spät erkannt, nämlich erst dann, wenn eigenen Kunden verloren werden und diese woanders einkaufen.

Viele deutsche Unternehmen haben eine sehr konservative Einstellung. Wer kennt nicht den Spruch „Das haben wir immer schon so gemacht“. Wer sich zu spät mit der Digitalisierung beschäftigt, muss buchstäblich hinterherrennen. Das ist der beschriebene „Wandel“, der viel anstrengender, teurer und stressvoller ist.

Digitalisierung auf der Überholspur

Wenn möglich, sollte ein Unternehmen seine Digitalisierungsprojekte also dann beginnen, wenn noch kein Druck besteht. Gerade wenn es gut läuft, sollte man überlegen, wie man seine starke Marktposition halten und ausbauen kann. Dementsprechend stressfrei legen Sie damit die Weichen für ein starkes Unternehmen, welches im zukünftigen Wettbewerb die Nase vorn hat.

Digitalisierung – der Werkzeugkasten für Innovationen

Wir befinden uns in hochdynamischen Märkten, wo der Wettbewerber nur einen Mausklick weit entfernt ist. Die Kunden sind verwöhnt und erwarten den besten Service, ein großartiges Einkauferlebnis sowie das beste Produkt zum günstigsten Preis. Diese Erwartungshaltung ist nicht nur auf das B2C-Geschäft beschränkt, sie muss mittlerweile auch im professionellen B2B-Umfeld bedient werden. Digitale Geschäftsprozesse helfen dabei, Hürden abzubauen und dem Kunden den Kauf so einfach wie möglich zu machen. Intern wird die Digitalisierung dazu eingesetzt, Arbeitsprozesse zu verschlanken, schnell zu bearbeiten und fehlerlos auszuführen.

Wir bei BroadcastX haben einen prall gefüllten Werkzeugkasten, mit dem wir Ihre Digitalisierungsprojekte umsetzen können. Von der klassischen Server-Anwendung über die moderne Webentwicklung bis zu den neuesten Methoden der mobilen App-Entwicklung reichen unsere Kernkompetenzen.

Wo macht Digitalisierung Sinn?

Wo immer im Unternehmen Papier im Umlauf ist, sollte man hellhörig werden und prüfen, ob diese Arbeitsprozesse nicht digitalisiert werden können. Handgeschriebene Listen oder Informationen sind sehr fehleranfällig und zeitintensiv. Daten müssen manuell erfasst und in andere IT-Systeme eingetippt werden.

Auch Excel-Tabellen, als vermeintlich digitale Alternative zum Papier, sind keinesfalls eine optimale Lösung. Problematisch ist oft, dass diese Dateien lokal auf den Rechnern der Mitarbeiter gespeichert sind. So sind immer mehrere unterschiedliche Versionen im Umlauf und wenn ein Mitarbeiter gerade nicht erreichbar ist, kann man nicht darauf zugreifen. Auch die Weiterverarbeitung der Tabellen in weiterführende Systeme ist selten möglich. Somit bietet sich auch hier eine neue digitale Lösung an, die immer verfügbar ist und die Daten automatisch an angeschlossene IT-Systeme weiterleitet.

Generell erhält man den meisten Mehrwert, wenn angestaubte Arbeitsprozesse analysiert und optimiert werden. Wenn immer es geht, sollten Verfahren verschlankt, verkürzt und vereinfacht werden. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sind enorm und vielfältig. Es lohnt sich, auch das vermeintlich Unmögliche zu denken. Denn die Umsetzung wird nicht an den Werkzeugen der Digitalisierung scheitern.

Neben den internen Prozessen lässt sich auch der Kontakt mit Kunden an vielen Stellen mit neuen Serviceangebote digitalisieren.  Den Kunden beim Einkauf beraten und unterstützen kann ein lohnenswertes Digitalprojekt sein. Eine Web-Applikation, die den Einsatz eines Produktes vorab dreidimensional visualisiert oder detailliert Kosten und Ertrag kalkuliert, begeistert nicht nur die Digital Natives der Generation Z.

Fazit

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, muss jedes Unternehmen seine internen und externen Prozesse mit der Digitalisierung optimieren. Je später man damit beginnt, desto schwieriger und teurer wird die digitale Aufholjagd. Zu Beginn reichen kleine Schritte, die schnell umgesetzt werden können und bereits zu positiven Veränderungen führen. Wenn man sofort die richtigen Technologien nutzt, lassen sich Digitalisierungsprojekte modular aufeinander aufbauen.

Für ein informatives Erstgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.